Neue Feste Anklam, den 5. septembri 1196 a.d.



An seyne Majestaet
Roland von Hauensteyn, Koenig von Allerland



hoertet die Worte, welche ich eynem Schreyben des entwichenen Theobald von Teufelstal entnehme, das mir juengst zugegangen ist:


Meyn Koenig, es sey wohl die Frage gestattet, welcher Grafschaft sich dieser Frechling ,Herr" nennt und welcher anstaendige Ritter Allerlands wohl die geystige Umnachtung erlebt haben mag, diesen Wurm zum Ritter zu schlagen!

Der Anmassung eynes solchen Emporkoemmlings, schlage ich Euch vor, gerechterweyse den Reychsbann und die Reychsacht entgegensetzen!
Erklaert ihn fuer vogelfrey, sodass ihn eyn jeder straflos erschlagen kann!
Ich selbst werde mich dafuer eynsetzen, diesen Nichtsnutz vom Erdboden, sey es allerlaendischer oder auslaendischer, zu vertilgen!

In Erwartung Eurer baldigen Entscheydungen verbleybe ich fuer heute

Helmbrecht von den Woelfischen Marken
Herzog von Rabengau