Feste Anklam, den 15. septembri 1196 a.d.




An die Meysterin der Heylung, Heylkunst und Heylkunde
Fiona von den Inseln zu Wolfenberg



entsendet Herzog Helmbrecht von Rabengau seyne ritterlichen Gruesse. Da uns aufgrund der Ereygnisse der juengsten Zeyt nun nicht mehr die Verwaltung Fuerstenwaldes obliegt, soll damit jedoch der Schutz, den wir euch angeboten haben, nicht aufgehoben und vergessen seyn.

Ihr moegt nun, da Euch womoeglich der Sinn danach steht, das Herzogtum verlassen, wie es Euch beliebt. Ihr werdet zu Eurem persoenlichen Schutz den Provinzherren Rutger von Draccenclau, sowie zwey seyner besten Kaempen erhalten, unter der Voraussetzung, dass Ihr uns ueber Eure Vorhaben unterrichtet. Wir denken, dass dies im Sinne gegenseytigen Vertrauens nur recht und billig ist und dass wir ebenso auf Eure Hilfe rechnen koennen, so wir ihrer beduerfen.

Bis zum heutigen Tage wurde leyder immer noch keyn eyndeutiges Lebenszeychen von Herzog Roderic of Warwick erhalten, obwohl auch Geruechte besagen, dass er am Leben sey. Wir haben selbst zu solch ungewoehnlichen Mitteln, wie der Befragung eynes Orakels im benachbarten Ausland gegriffen und erwarten taeglich eyne Nachricht von dort. Selbstverstaendlich werden wir Euch ueber alle Neuigkeyten auf dem Laufenden halten.

In der Hoffnung, Euch noch laenger auf der Feste Anklam zu Gast zu haben ...

Helmbrecht von den Woelfischen Marken, Herzog von Rabengau.